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1

Sunday, December 1st 2013, 7:29pm

KleinerAdventskalender

Hallo,

ich versuch hier mal meine persönlichen Adventskalender auf die Beine zu stellen. Hoffe ich schaffe es jeden Tag ;)

Die Geschichten sind aus dem Weihnachtsbuch "Fröhliche Kinderweihnacht" abgeschrieben.
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1. Dezember

Der besondere Adventskalender


An diesem Morgen wacht Linde ganz früh auf. Sie springt sofort aus dem Bett und läuft mit nackten Füßen zu ihrem Adventskalender. Heute darf sie endlich das erste Türchen aufmachen! Ihr Kalender ist aus Holz und hat kleine Schubladen. Sie suchte die mit der Nummer eins, zieht sie auf und findet - einen winzig kleinen Zauberer. Nicht aus Plastik, nicht aus Holz, einen lebendigen!
"Guten Morgen, Linde, mein Name ist Ferdobald!", stellte er sich vor. "Ich erfülle dir jetzt jeden Tag einen kleinen Wunsch, bis Weihnachten. Aber bitte sei so gut, leg mir heute Abend ein Kissen in die Schublade, es ist ja so hart hier." Linda verschlägt es die Sprache. Sie kann nur noch ganz verwirrt nicken.
Da lacht der Zauberer plötzlich laut auf. "Weiß du was? Jetzt habe ich mir ja etwas von dir gewünscht! Wie wunderbar! Ab sofort bin ich dein Adventskalender und du meiner, was meinst du?"
Jetzt muss auch Linda lachen. "Einverstanden!" sagt sie.
Während sie dem Zauberer in der zweiten Schublade ein gemütliches Bett bereitet, wünscht sie sich sehnlich, dass das alles kein Traum ist. Ob der Wunsch wahr wird?
Das Entscheidende am Wissen ist, dass man es beherzigt und anwendet.

- Konfuzius -

BoOoM

Beginner

Posts: 1

Location: Dragon City

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2

Sunday, December 1st 2013, 8:15pm

Das Buch hat dann wohl 24 Seiten, oder wie sieht's aus?
Toll, dass du dir die Mühe machst das abzuschreiben! :thumbsup:

3

Sunday, December 1st 2013, 9:49pm

Nein es hat ein paar Seiten mehr, aber unter anderem die 24 Geschichten a la Kalender^^
Das Entscheidende am Wissen ist, dass man es beherzigt und anwendet.

- Konfuzius -

4

Monday, December 2nd 2013, 8:02pm

2. Dezember

Troll Tomte und der Stein

Der Troll Tomte wird auf seiner Reise durch den Norden müde. Schließlich ist er schon Ewigkeiten unterwegs. Er lässt sich auf einem großen Stein plumpsen.
"Holla", ertönt da eine Stimme. Der Troll blickt sich um. Niemand da.
"Holla", kommt da die Stimmer wieder. "Du bist aber ganz schön schwer."
Erschrocken springt der Troll auf. "Wo bist du?" fragt er. "Genau vor dir." - "Bist du etwa eine sprechender Stein?" - "Aber sicher", antwortet der Stein.
"Mein Leben wäre ziemlich langweilig, wenn ich nicht sprechen könnte, oder?" - "Stimmt", antworten die Steine um ihn herum.
"Wo du schon mal da bist", sagte der Stein. "Könntest du mich kratzen? Es juckt mich schon seit Jahren direkt unter der bemoosten Stelle"
Der Troll kratzt den Stein.
"Ah, danke", seufzt der Stein. "Gut, dass mal wieder jemand auf mir Pause gemacht hat."
Das Entscheidende am Wissen ist, dass man es beherzigt und anwendet.

- Konfuzius -

This post has been edited 1 times, last edit by "XKorundX" (Dec 2nd 2013, 8:02pm)


5

Tuesday, December 3rd 2013, 12:14am

:) :rolleyes: :love:
Paradox ist, wenn man sich im Handumdrehen einen Fuß bricht.

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Das Team vom


sucht tatkräftige Unterstützung!

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6

Tuesday, December 3rd 2013, 11:13am

3. Dezember

Traumkobold

"Puh, habe ich schlecht geschlafen", sagt Hanno und gänt. "Kein Wunder. Mir fällt nichts mehr ein!", ertönt da ein verärgertes Stimmchen.
Hanno reibt sich erschrocken die Augen. Vor ihm auf der Bettdecke sitzt ein kleines, grummliges Wesen.
"Wer bist denn du?", fragt Hanno. - "Dein Traumkobold natürlich! Ich bastle nachts deine Träume, das ist doch sternschnuppenklar." - "Aha", macht Hanno und sieht den Kobold streng an.
"Und warum träume ich dann gar nichts mehr?" "Mondkrater- und Alptraumstaub!", flucht der Grummelkobold. "Das hab ich doch gerade gesagt! Mir fällt nichts mehr ein, und du bist Schuld!" - "Warum den ich?" - "Weil du nie mehr vorm Schlafengehen deinem Teddy und mir deine Abenteuer erzählst! Darum!" - "Wenn´s weiter nichts ist!" Hanno beginnt sofort zu erzählen. Und in der Nacht hat er wieder einen tollen Traum. Und inder danach und allen andern auch.
Das Entscheidende am Wissen ist, dass man es beherzigt und anwendet.

- Konfuzius -

This post has been edited 2 times, last edit by "XKorundX" (Dec 3rd 2013, 11:14am)


7

Wednesday, December 4th 2013, 7:34pm

4. Dezember

Der Zauberstift

Der Vater kommt nach Hause mit einem geheimnisvollen Lächeln im Gesicht. "Was ist?" bedrängen ihn die Kinder. "Erzähl schon." - "Ich habe einen Zauberstift", erklärt der Vater.
"Der schreibt nicht nur schwarz, sondern alle Farben." - "Das glauben wir nicht", rufen die Kinder. "Erst beweisen!" Der Vater zieht einen Bleistiftstummel aus seiner Jackentasche und hält ihn in die Höhe. Wie einen Zauberstab.
"Dieses winzige Ding?" , maulen die Kinder. "Das ist doch nur ein ganz gewöhnlicher Bleistift." - "Wartet´s ab", sagt der Vater.
Er holt ein Blatt Papier und beginnt zu schreiben. Drei neugierige Kinder schauen gebannt auf das Papier. Schon können sie sehen, was dort geschrieben steht: Rot. Gelb. Grün. Blau. Organe.
"Haha", protestieren die Kinder, "du hast und reingelegt. Zur Strafe musst du jetzt alle Farben aufschreiben."-"Na gut", stöhnt der Vater. "Aber ihr müsst mir helfen."
So schreiben sie gemeinsam: Bonbonrose. Tintenblau. Kakaobraun. Silbergrau.
Und wenn sie nicht schlafen gegangen sind, so schreiben sie noch immer.
Das Entscheidende am Wissen ist, dass man es beherzigt und anwendet.

- Konfuzius -

8

Thursday, December 5th 2013, 12:01am

5. Dezember

Das blaue Etwas

Jeden Morgen, wenn Lynn aufwacht, sind ihre Haare total verstrubbelt. Sie würde zu gerne wisse, wer ihr immer die Nester ins Haar macht!
Sie nimmt sich vor, diese Nacht wach zu bleiben, um den Übeltäter zu erwischen.
Als es Abend wird, legt sie sich in Bett und tut so, als ob sie schliefe. Und es dauert nicht lange, da kommt auf leisen Sohlen ein langhaariges Blaues Etwas an geschlichen. Es wickelt sich in Lynns Locken und wälzt sich darin herum.
Da macht Lynn blitzschnell das Licht an und schnappt sich das Blaue Etwas. "Hab ich dich!", ruft sie "Bitte tu mir nichts!", piepst der Etwas.
Aber Lynn ist wütend. Sie fängt an, das Blaue Etwas ganz strubbelig zu machen. Es soll genauso viele Nester haben wie sie!
Als sie fertig ist, holt sie ihre Puppenbürste und kämmt der Blaue Etwas.
"Aua!", schreit es. "Das ziept!" - "Das muss ich deinetwegen jeden Morgen aushalten!", ruft Lynn.
Da verspricht das Blaue Etwas traurig, nicht mehr wiederzukommen.
Als Lynn sieht, wie enttäuscht das Etwas ist, schenkt sie ihm als Ersatz ihren Kuschelhund, den mit dem langen Fell.
Das Entscheidende am Wissen ist, dass man es beherzigt und anwendet.

- Konfuzius -

9

Friday, December 6th 2013, 9:36pm

6. Dezember

Die Nikolaus-Falle

"Ich möchte zu gerne einmal den Nikolaus sehen", denkt Vincent. Deshalb spannt er eine Schnur quer über den Flur. An die Schnur hängt er ein Glöckchen. "Wenn der Nikolaus kommt, stößt er an die Schnur, und dann klingelt das Glöckchen. Davon werde ich wach, und dann sehe ich den Nikolaus."
Vincent kann noch nicht lange geschlafen haben, da wird er vom Klingeln des Glöckchens wach. Der Nikolaus! Vincent springt aus dem Bett und flitzt zur Tür.
Vorsichtig öffnet er sie und späht in den Flur hinein. Tatsächlich, da ist der Nikolaus. Aber was ist nur los mit ihm?
Er liegt auf dem Boden und reibt sich das Knie. "Aua!", jammert er. "Ich bin über eine Schnur gestolpert. Ich kann nicht mehr aufstehen."
"O weia", denkt Vincent mit schlechtem Gewissen. Mühsam hinkt der Nikolaus zur Haustür. "Ich fahre nach Hause. Mit diesem Knie kann ich nicht arbeiten. Nikolaus fällt dieses Jahr aus."
Er winkt Vincent zu, und weg ist er.
Da wacht Vincent auf. Er hat alles nur geträumt.
Schnell steht er auf und sieht nach seinen Schuhen.
"Der Nikolaus war noch nicht da", stellt er erleichtert fest und knotet die Schnur mit dem Glöckchen los.
Das Entscheidende am Wissen ist, dass man es beherzigt und anwendet.

- Konfuzius -

10

Saturday, December 7th 2013, 7:45pm

7. Dezember

Marvin Maus im Schlaraffenland

"Aha, das Loch ist groß genug, dass ich hindurchkomme", freut sich Marvin Maus und schlüpft durch einen winzigen Spalt in die Bäckerei.
"Das ist ja das reinste Schlaraffenland!", jubelt Marvin beim Anblick der leckeren Weihnachtskekse und Kuchen.
Er haut sich ordentlich den Bauch voll. "Zeit, dass ich verdufte", sagt Marvin schließlich, "bevor der Bäcker kommt."
Doch was ist das? "Das Loch ist geschrumpft! Ich passe nicht mehr durch", ruft Marvin entsetzt. "Oder", sagt er und blickt an sich herab, "bin ich zu dick geworden?"
Er befühlt seine Hüften, auf denen neue Speckröllchen Platz genommen haben. "ich muss Sport treiben." Ächzend beginnt er, Runde um Runde in der Bäckerei zu drehen. Dann, am Ende der 572. Runde passt er endlich durch das Loch. "Puh", stöhnt Marvin, "das nächste Mal schaffe ich die Leckereien raus, bevor ich sie esse."
Das Entscheidende am Wissen ist, dass man es beherzigt und anwendet.

- Konfuzius -

11

Sunday, December 8th 2013, 7:41pm

8. Dezember

Der Wassermann und die Möwe

Der Wassermann sitzt auf einem Stein und weint. "Wenn du so weiter weinst, haben wir bald Hochwasser", sagt da eine Möwe zu ihm.
"Ich muss noch heute in die Ostsee. Meine Oma feiert dort Geburtstag. Aber ich finde keinen Delfin, der mich bringt. Alleine schaffe ich es nicht." - "Hm."
Die Möwe legt die Kopf schief. "Bist du schwindelfrei?" - "Ich schwindle doch nicht." Der Wassermann ist erbost.
"Schwindelfrei bedeutet, das du hoch oben in der Luft keine Angst hast", erklärt die Möwe. "Denn dann", schlägt sie vor, "könnte ich dich hin fliegen."
Der Wassermann ist begeistert. Er schwingt sich auf den Rücken der Möwe, und "hui" geht es durch die Luft. Als sie ihr Ziel erreicht haben, bedankt sich der Wassermann. Unter Wasser sagt er zu sich selbst: "Ah, endlich wieder Wasser. Ich bin eben Wassermann und nicht Luftmann."
Das Entscheidende am Wissen ist, dass man es beherzigt und anwendet.

- Konfuzius -

12

Monday, December 9th 2013, 7:35pm

9. Dezember

Kleine Weihnachtsmänner

So viel gibt es auf dem Weihnachtsmarkt zu sehen: ein Riesenrad, ein Karussell, eine Eisenbahn. Und einen Märchenwald.
Rumpelstilzchen springt darin ums Feuer, Rapunzel lässt den landen Zopf baumeln, sieben Geißlein suchen ein Versteck.
Pia möchte überall zugleich sein. Es duftet herrlich nach Bratäpfeln und Mandeln.
Da entdeckt sie eine Schar kleiner Weihnachtsmänner.
Seltsam, sie tragen Anoraks und Hose, manche sogar Röcke, aber alle haben einen üppigen Bart.
Vom Zuckerwatte-Stand.
Kaum hat man hineingebissen in die süßen, weißen Wattewolken, kleben sie einem im Gesicht.
Jetzt will Pia unbedingt auch einen Bart haben.
Das Entscheidende am Wissen ist, dass man es beherzigt und anwendet.

- Konfuzius -

13

Tuesday, December 10th 2013, 9:21am

10. Dezember

Im Märchenwald

Nachts, wenn die Lichter auf dem Weihnachtsmarkt erloschen sind, erzählen die Märchenfiguren einander ihre Geschichten.
"Stellt euch vor", klagen Jorinde und Joringel, "es gibt heute kaum noch Kinder, die unsere Geschichte kennen. Wenn wir sie nicht ab und zu erzählen, haben wir sie auch bald vergessen."
Die anderen rücken dicht zusammen.
Sie hören nun, wie eine böse Zauberin Jorinde in eine Nachtigall verwandelt und wie Joringel von einer wundersamen Blume träumt, mit der er sie wieder erlösen kann.
"So eine schöne Geschichte", sagen alle, wünschen sich eine gute Nacht und huschen auf ihre Plätze zurück.
Das Entscheidende am Wissen ist, dass man es beherzigt und anwendet.

- Konfuzius -

14

Wednesday, December 11th 2013, 7:36pm

11. Dezember

In der Kindereisenbahn

Stefan hat schon alle Karussells ausprobiert, auch das Riesenrad. Am besten gefällt ihm die Eisenbahn.
Runde um Runde dreht sie, pufft Dampfwolken aus, fährt durch einen kleinen Tunnel.
Das größte Gedränge gibt es immer um den Platz in der Lokomotive. Endlich ist Stefan Lokführer.
Er zieht an den Hebeln, drückt auf die Knöpfe, kurbelt, bis der Zug richtig in Fahrt kommt.
"He, Platz da!, ruft Stefan. Schon springt der Zug aus den Schienen, fährt quer über den Weihnachtsmarkt, durch die Straßen der Stadt, bis zum Bahnhof.
Da staunen aber die großen Lokomotiven. Schon will das nächste Kind Lokführer sein.
Das Entscheidende am Wissen ist, dass man es beherzigt und anwendet.

- Konfuzius -

15

Thursday, December 12th 2013, 12:10am

12. Dezember

Riesenrad und Fingerring

Dem Riesenrad ist schon ganz schwindlig. Immer zu muss es sich drehen, aufwärts, abwärts, tagaus, tagein. Zu gerne möchte es einmal etwas anderes erleben. Nachts, heimlich, springt es aus seiner Verankerung, rollt leise durch die Straßen, um niemanden zu wecken. Schaut in die Fenster hinein: Alle Kinder schlafen. Weiter rollt es, immer weiter, zur Stadt hinaus, in ein fernes Land. Erschöpft bleibt es dort auf einer weichen Wiese liegen. Da kommt ein Riese, der wundert sich über das runde, bunte Ringelding und nimmt es mit nach Hause. Und schenkt es als Fingerring seiner jüngsten Tochter zu Weihnachten.
Das Entscheidende am Wissen ist, dass man es beherzigt und anwendet.

- Konfuzius -

16

Friday, December 13th 2013, 8:12pm

13. Dezember

Ein Wochenende im Schnee

Lotte fährt übers Wochenende zu Opa in die Berge. Das ist toll. Besonders im Winter.
Opa hat versprochen, sie mit dem Pferdeschlitten vom Bahnhof abzuholen.
Als der Zug endlich hält, ist es schon dunkel. Lotta schnappt sich ihren Rucksack und stürmt auf den Bahnsteig.
Vor dem Bahnhof wartet Opa - neben seinem Auto.
"Warum bist du nicht mit dem Schlitten gekommen?", fragt sie enttäuscht.
"Weil kein Schnee liegt", sagt Opa achselzuckend.
"Ohne Schnee fährt der Schlitten schlecht."
Lotta blickt sich um. Opa hat recht. Weit und Breit ist kein Schnee zu sehen. "Wie schade", meint Lotta.
Doch gerade als sie einsteigen will, spürt sie etwas Kaltes auf der Nase. Lotta blickt überrascht nach oben.
Im Schein der Straßenlaterne sieht sie dicke Schneeflocken. Erst sind es nur wenige, aber schnell werden es mehr.
"Es schneit, es schneit!", freut sich Lotta. "Jetzt wird es also doch noch ein tolles Wochenende im Schnee!"
Das Entscheidende am Wissen ist, dass man es beherzigt und anwendet.

- Konfuzius -

17

Saturday, December 14th 2013, 7:35pm

14. Dezember

Schokokekse sind lecker!

Puh, ist das dunkel. Und Papa hat vergessen, nach Monstern zu sehen. Vielleicht liegt ja eins unterm Bett? Lieber nicht daran denken. Aber - da war doch was! Svea hört es ganz deutlich! Ein Flattern und Rascheln. Schnell knipst Svea das Licht an und sieht: eine kleine Elfe, die an ihrem Adventskalender nascht! Ganz schön unverschämt!
"Also du knabberst immer alles an und machst nachts so einen Krach", schimpft Svea. "ich dachte schon, es wäre ein Monster!"
"Ich, ein Monster?", sagt die Elfe kichernd. "I wo! Ich nasch nur monstermäßig gern." Svea schaudert es. "Was naschen denn Monster? Kinder?"
"Kinder?", die Elfe schüttelt sich vor lachen. "Quatsch! Kekse! Was sind denn deine Lieblingskekse?" - "Schokokekse", antwortet Svea verdattert.
"Dann kommen zu dir die Schokokeksmonster! Stell ihnen einfach einen Keks vor die Tür, dann sind sie glücklich!"
Ach, so ist das also. Ja so ist das. Und Svea muss nie wieder Angst vor Monstern haben. Und schenkt der Elfe die Überraschung aus dem Türchen vom nächsten Tag.
Das Entscheidende am Wissen ist, dass man es beherzigt und anwendet.

- Konfuzius -

18

Sunday, December 15th 2013, 7:57pm

15. Dezember

Die rote Filzmütze


Paul und Sophie sitzen am Küchentisch und basteln.
Paul hat schon sechs Sterne aus Goldpapier ausgeschnitten. Die heftete er jetzt mit Klebeband an die Fensterscheibe.
"Das sieht aber schön aus", sagt Sophie. Sie versucht gerade, einer Walnuss eine Mütze aus rotem Filz aufzusetzen.
Aber der Filz klebt lieber an ihren Fingern als an der Nuss. Ärgerlich wirft Sophie die Mütze auf den Tisch uns stapft ins Badezimmer.
Als sie zurückkommt, hockt an der Tischkante ein kleines Männchen mit einer roten Filzmütze.
Irgendwie erinnert es Sophie an einen Finger. "Der Hut ist prima", piepst das Männchen. "Machst du meinen Freunden auch welche?"
Schon erscheinen vier weitere Männchen an der Tischkante. Statt einer Mütze kleben Goldpapierschnipsel auf ihren Köpfen.
Sophie lacht und schaut unter den Tisch.
"Aber gern. Möchtest du für die andere Hand auch noch welche, Paul?"
Das Entscheidende am Wissen ist, dass man es beherzigt und anwendet.

- Konfuzius -

19

Monday, December 16th 2013, 7:36pm

16. Dezember

Das traurige A

Die Kinder in der Kirche sangen: "O Tannenbaum, o Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter."
Das klag wunderschön. Alle Buchstaben auf dem Liederzettel freuten sich.
Nur das A nicht. "Ach", flüsterte es leise, "wenn ich doch auch einmal so schön klingen würde wie das O."
Das hörte eine Buchstabenfee, sie gerade oben auf einem Liederzettel saß.
"Wenn du möchtest, verwandel ich dich in ein O", schlug sie vor.
Das A nickte. Die Fee wirbelte mit ihrem Zauberstab einmal über das Papier und - schwups! - verwandelte sich jedes A in ein O.
Nun sangen die Kinder: "O Tonnenboum, o Tonnenboum, wie grün sind deine Blötter." Dann brachen sie in schallendes Gelächter aus.
"Wie lustig", sagte die Buchstabenfee und kicherte. "Aber vorher klang es irgendwie schöner."
Das fand auch das A, und es war überglücklich, als die Fee es wieder zurückverwandelte.
Das Entscheidende am Wissen ist, dass man es beherzigt und anwendet.

- Konfuzius -

20

Tuesday, December 17th 2013, 7:13pm

17. Dezember

Troll Tomte trifft den Weihnachtsmann

Auf seiner Reise durch den Norden hört Troll Tomte plötzlich eine tiefe Stimme. "He, ho!", ruft die Stimme. Der Troll lauscht. Da hört er die Stimme wieder. "He, ho, brrr, langs..." Dann knirscht Schnee und krachen Äste.
Der Troll blickt neugierig umher und entdeckt acht Rentiere neben einem umgestürzten Schlitten. In den Büschen aber zappelt ein großer Mann mit einem dicken Bauch und weißem Bart.
"Hilfe", ruft der Mann.
Da packt der Troll beherzt zu und zieht so lange an dem Mann, bis der auf den Boden plumpst. Der Mann steht auf, reibt sich sein Hinterteil und bedankt sich bei dem Troll.
"Du kommst mir bekannt vor", sagt der Troll.
"Kein Wunder", brummt der Mann. "Ich bin der Weihnachtsmann." - "Tatsächlich", ruft der Troll erfreut.
"Aber Schlittenfahren kannst du nicht?" - "Bisher hat mich Knecht Ruprecht gefahren", gibt der Weihnachtsmannn zu. "Aber der hat keine Lust mehr, deshalb muss ich das jetzt lernen."
"Versteht", sagt der Troll zum Weihnachtsmann und nickt. "Ich drücke die Daumen, dass du es bis Weihnachten kannst."
Das Entscheidende am Wissen ist, dass man es beherzigt und anwendet.

- Konfuzius -